Wundermittel oder fauler Zauber – Zu den Seelilien aus dem Muschelkalk

Schon in der Jungsteinzeit haben unsere Vorfahren die Stielglieder von Seelilien – auch Trochiten genannt – gesammelt und zu Schmuck verarbeitet. Im Mittelalter waren die Trochiten als Bonifaciuspfennige und Hexengeld bekannt. Sie wurden als Heilmittel gegen allerlei Krankheiten verschrieben und noch im 18. Jahrhundert in Apotheken verkauft.

Der „Trochitenkalk“ der Triaszeit ist in Evessen im Steinbruch „Am Markmorgen“ aufgeschlossen. Dort werden wir gemeinsam nach den Resten von Seelilien, Muscheln und weiteren Bewohnern des Muschelkalkmeeres forschen.

Führung: Frank Ohnesorge, Diplom-Biologe

Termine: Sonntag, 08.08., 14.30 – 17.00 Uhr

Treffpunkt: Parkplatz Am Markmorgen (Evessen)

Kosten: 5,50 € / Person, 16,50 € / Familie

Mitzubringen: wetterfeste Kleidung, Beutel für die gefundenen „Schätze“

Veranstalter: FEMO / Geopark, Tel. 05353 / 3003

Anmeldung: bis jeweils Dienstag vor dem Termin, auch per E-Mail