Baustelle Großsteingrab Groß Steinum

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Das Dorf Groß Steinum trägt seinen Namen zu Recht. Das malerische Dorfbild ist durch mächtige Quarzitblöcke bestimmt, wie diejenigen, auf denen die Kirche steht, den Wippstein auf dem Friedhof und die Bockshornklippe, vor der sie stehen.

Seit 1950 sind drei Großsteingräber der jüngeren Steinzeit aus der Zeit um 3500 v.Chr. rund um das Dorf erschlossen worden. 1995 sind in einer Baugrube unterhalb der Bockshornklippe die Überreste eines Großsteingrabes zutage gekommen.

Archäologen wurden erst herangezogen, als schon große Steine aus der Baugrube umgesetzt waren. Eine sichere Rekonstruktion ist daher nicht möglich. Ein Großteil der Steine hat jedoch für diesen Lehrpfad Verwendung gefunden.

Großsteingräber waren Monumente, die das Landschaftsbild ihrer Zeit entscheidend prägten. Viele von ihnen wie die Lübbensteine waren weithin sichtbar und zahlreiche Gruppen von Monumenten waren durch Sichtkontakt untereinander verbunden.

In Groß Steinum sind bisher drei Standorte von vermuteten ehemaligen Großsteingräbern bekannt, die merkwürdigerweise auf einer Linie liegen.

Offensichtlich gestalteten die Erbauer der Großsteingräber mit den Monumenten ihre Landschaft. Vermutlich markierten sie zusammen mit natürlichen heiligen Plätzen wie der Bockshornklippe Punkte in einer „heiligen Landschaft“.

Zur Baustelle Großsteingrab gibt es ein Infoblatt als PDF (122 KB).

Externer Link: LBEG
geologische Objekte in Niedersachsen (Downloads)

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