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Für den Biologen und Geografen zählt der im Südosten des Landkreises Helmstedt gelegene Heeseberg zu den nordwestlichen Ausläufern des mitteldeutschen Trockengebietes. Eine einzigartige Flora und Fauna mit wärmeliebenden, gegen Trockenheit wenig empfindlichen Pflanzen- und Tierarten findet hier eine Heimstätte. Aus der Sicht des Geologen befinden wir uns im oberen Teil des Unteren Buntsandsteins, der mit einem Fachbegriff als „Rogenstein-Zone“ bezeichnet wird. Wer sich mehr für die Vor- und Frühgeschichte interessiert, lernt mit dem Heeseberggebiet einen Raum mit der frühesten Ackerbaukultur kennen, die ja eng an gute Ackerböden, so z. B. Löss und Schwarzerde, gebunden ist. Große Teile des Heeseberges sind Naturschutzgebiet. Daher darf der Erlebnispfad nicht verlassen werden. |
Der Pfad beginnt am Parkplatz „Berggaststätte Heeseberg“ und ist etwa 3,5 km lang. Auf dem ersten, etwa 1200 m langen Teilstück ist er bei Trockenheit mit jedem Schuhwerk gut begehbar und auch für Kinderwagen geeignet. Das Betreten der ehemaligen Steinbrüche, die hier erschlossen sind, erfordert rutschfestes Schuhwerk; Fahrräder und Kinderwagen können auch dorthin mitgenommen werden. Vom Ende des ersten Teilstücks an kann auf festem Weg eine Abkürzung zurück zum Ausgangspunkt genommen werden. Das zweite, etwa 2300 m lange Teilstück verläuft streckenweise über mittelschwere Steigungen bergauf und bergab und auf einigen hundert Metern auf schmalem, steinigem Trampelpfad. Hier ist solides, rutschfestes Schuhwerk erforderlich; vom Mitführen von Kinderwagen ist dringend abzuraten. | ![]() |
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